Schlagwort: Burgweg

  • Unwetter beendet Sitzung vorzeitig

    Die Ratsmitglieder entschieden, die jüngste Sitzung des Dernbacher Gemeinderats vorzeitig zu beenden. Grund dafür war ein durch das Unwetter am 19. August verursachter Stromausfall. Bis dahin konnten mehrere Tagesordnungspunkte beraten und beschlossen werden.

    Sebastian Hausen rückt nach

    Zu Beginn wurde Sebastian Hausen als Nachrücker in den Gemeinderat verpflichtet.

    Anschließend stand die Neuwahl verschiedener Ausschussmandate auf der Tagesordnung. Dabei ging es um den Haupt- und Finanzausschuss, den Ausschuss für den Gewerbepark sowie den Bauausschuss einschließlich der jeweiligen Stellvertretungen.

    Gespendetes Geschirr und neue Regelung für die Grillhütte

    Ein weiterer Punkt betraf die Benutzungsordnung der Grillhütte. Im Zusammenhang damit wurde auch über gespendetes Geschirr gesprochen.

    Für die Nutzung von Küche und Geschirr fallen künftig 30 Euro an. Dies erscheint aus unserer Sicht allerdings wie eine versteckte Gebührenerhöhung – in der vorherigen Diskussion wurde aus der CDU-Fraktion noch die Bezahlbarkeit der Grillhütte unter sozialen Aspekten der Nutzung hervorgehoben.

    Feuerwerksverbot

    Die neue Benutzungsordnung sieht außerdem ein Feuerwerksverbot vor. Manuel stellte dabei die Frage, inwieweit ein generelles Verbot beispielsweise an Silvester oder bei ausreichend feuchter Witterung tatsächlich verhältnismäßig ist.

    Grundsätzlich ist die Ortsgemeinde als Betreiberin und Hausherrin der Grillhütte berechtigt, entsprechende Nutzungsregeln aufzustellen. Ein wesentliches Argument für das Verbot ist insbesondere die Vermeidung von Brandgefahren.

    Die neue Regelung tritt zum 1. September in Kraft.

    Sanierung des Burgwegs

    Auf der Tagesordnung stand außerdem die Sanierung des Burgwegs an der Einmündung in die Elgendorfer Straße.

    Im Zuge der geplanten Arbeiten sollen die vorhandenen Pflastersteine aufgenommen und für eine spätere Verwendung aufbewahrt werden. Die Ausschreibung für die Maßnahme läuft.

    Der Bürgermeister erläuterte, dass eine Ausführung mit Teer beziehungsweise Asphalt besser mit den zu erwartenden Belastungen zurechtkomme. Die vorhandene Tragschicht sei demnach nicht beschädigt und befinde sich in einem sehr stabilen Zustand.

    Aus unserer Sicht bestehen allerdings Zweifel, wie dauerhaft stabil die Straße gerade im steileren Bereich der Kreuzung bei einer stärkeren Belastung durch Schwerlastverkehr sein wird. Die Frage der langfristigen Belastbarkeit sollte deshalb bei der Ausführung entsprechend berücksichtigt werden.

    Da ursprünglich vorgesehene Haushaltsmittel nicht mehr zur Verfügung standen, mussten Mittel für die Maßnahme umgebucht werden. Bei diesem Beschluss gab es vier Enthaltungen.

    Drainage an der Dr.-Domarus-Straße

    Intensiver diskutierten einige Ratsmitglieder die bereits seit Längerem bestehende Problematik der Drainage an der Dr.-Domarus-Straße.

    Die Kosten für die inzwischen geplante Maßnahme haben sich erheblich erhöht. Ursprünglich war von rund 9.000 Euro ausgegangen worden; mittlerweile wird mit Kosten von etwa 25.000 Euro gerechnet.

    Die ursprünglich beauftragte Firma ist nicht mehr bereit, den bestehenden Vertrag zu den bisherigen Konditionen einzuhalten.

    Fragen zur Kostensteigerung

    Aus unserer Sicht ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar. Die erhebliche Preissteigerung lässt sich nach unserer Einschätzung nicht allein mit der allgemeinen Inflation innerhalb von zwei Jahren erklären.

    Als zusätzlicher Kostenfaktor wurde unter anderem genannt, dass für die Arbeiten Metallplatten ausgelegt werden sollen, um die Zufahrt beziehungsweise Befahrbarkeit des Grundstücks zu ermöglichen. Das erklärt aus unserer Sicht jedoch nicht ohne Weiteres eine Kostensteigerung von rund 9.000 auf 25.000 Euro.

    Manuel fragte deshalb auch, ob angesichts der Weigerung des ursprünglich beauftragten Unternehmens, den Vertrag einzuhalten, möglicherweise Schadenersatzansprüche wegen Vertragsverletzung bestehen könnten. Dieser Frage wurde in der weiteren Diskussion allerdings nicht näher nachgegangen.

    Wirksamkeit der Drainage weiterhin unklar

    Noch grundsätzlicher stellt sich für uns die Frage, ob die geplante Drainage tatsächlich geeignet ist, das bestehende Problem dauerhaft zu lösen.

    Bereits bei den früheren Beratungen war nicht eindeutig geklärt, welche Ursache für die auftretende Feuchtigkeit verantwortlich ist. Zu unterscheiden wären insbesondere Grundwasser, Stauwasser, Sickerwasser und eine bloße Durchfeuchtung des Bodens.

    In Vertrauen auf die Einschätzung der Verbandsgemeindewerke wurde die Maßnahme 2025 noch einstimmig beschlossen: https://gemeinsam-fuer-dernbach.de/ratssitzungsbericht-vom-18-juni-2025.  Angesichts der erheblichen Kostensteigerung bei unklarer Sachlage bleibt aus unserer Sicht jedoch fraglich, ob eine solch teure Maßnahme den Dernbacher Haushalt nicht übermäßig belastet.

    Hinzu kommt die grundsätzliche Frage, ob und in welchem Umfang die Ortsgemeinde hier überhaupt handlungs- beziehungsweise beseitigungspflichtig ist. Die überwiegende Mehrheit stimmte dennoch der Maßnahme zu.

    Weitere Punkte und vorzeitiger Sitzungsabbruch

    Die Tagesordnung sah noch weitere Punkte vor. Durch den Stromausfall infolge des Unwetters konnte die Sitzung jedoch nicht ordnungsgemäß fortgesetzt werden.

    Die noch offenen Tagesordnungspunkte müssen daher in einer kommenden Sitzung erneut aufgerufen werden.

    Der vorzeitige Abbruch war zwar ungewöhnlich, zeigt aber auch, wie wichtig es ist, bei größeren Maßnahmen genau hinzuschauen: Sowohl beim Burgweg als auch bei der Drainage geht es um erhebliche öffentliche Mittel und um Lösungen, die möglichst langfristig funktionieren sollten.

  • Ratssitzung vom 18. Juni 2025

    Ratssitzung vom 18. Juni 2025

    Vergangenen Mittwoch fand die jüngste Sitzung des Gemeinderates statt. Das behandelten und beschlossen wir in der öffentlichen Sitzung.


    TOP 1: Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlicher Sitzung

    Mangels anwesender Gäste entfiel dieser Punkt.


    TOP 2: Drainageleitung – Beschluss einstimmig angenommen

    Der Gemeinderat stimmte der geplanten Verlegung einer Drainageleitung einstimmig zu. Die Drainage soll parallel zur Dr. Domarus-Straße verlaufen. In der Diskussion stellte Roswitha die Frage, ob die Drainage die Ursache der Feuchtigkeit behebe und wirksam ist, insbesondere da das Gelände vor den Kanalarbeiten eher trocken war.
    Der Bürgermeister erläuterte, dass sich an dieser Stelle inzwischen regelmäßig Wasser sammle. Ziel sei es nicht, das Grundwasser insgesamt abzusenken, sondern nur oberflächliche Stauungen gezielt durch eine Drainage mit Abläufen abzuführen.
    Ein CDU-Ratsmitglied befürwortete die Maßnahme, ebenso wie Manuel, dem anhand der Topografie der Verlauf der geplanten Drainage als sinnvoll erschien. Mangels Fachkenntnissen und da weitere Informationen in der Ratsvorlage fehlten, kann nur dem Planungsansatz der Fachleute vertraut werden.
    Der Ortsbürgermeister ergänzte, dass ein Problem in der bisherigen Entwässerung bestehe – so leite das Wasser aus dem Oberfeld derzeit direkt ins Regenrückhaltebecken.


    TOP 3: Änderung der Friedhofssatzung – einstimmig beschlossen

    Der Rat verabschiedete einstimmig eine überarbeitete Friedhofssatzung. Neu ist insbesondere, dass nun auch die Kosten für die Grabbereitung offiziell aufgenommen wurden.
    Roswitha fragte, ob §15(1) gestrichen wurde – dem ist nicht so. Stattdessen wurde die Bezeichnung „Urnenrasengrab“ präzisiert: Es heißt nun „Urnenrasenreihengrab“.
    Edelstahlschilder werden durch einen lokalen Anbieter erstellt.
    Stefan erkundigte sich, ob die Gemeinde auch Bestattungsleistungen anbietet. Der Ortsbürgermeister stellte klar: Die Gemeinde stellt lediglich die Grabstätten bereit – die Beauftragung eines Bestatters erfolgt durch die Angehörigen.
    Ein CDU-Ratsmitglied erkundigte sich nach einer möglichen Neubeauftragung eines Bestatters durch die Gemeinde. Der Ortsbürgermeister informierte, dass eine Ausschreibung geplant ist. Hierbei präzisierte Alessa, dass lediglich Verträge zum Grabaushub(zur Grabbereitung zwischen Gemeinden und dem Auftragnehmer gemacht werden. Einen dorfeigenen Bestatter gibt es nicht, da jeder den/die Bestatter/in frei wählen kann.


    TOP 4: Mitteilungen und Anfragen

    • Fußweg zum Krankenhaus: Der Bürgermeister kündigte an, den Fußweg vom ehemaligen Kirmesplatz in Richtung Peter-Dausenau-Straße / Brückenstraße zu schottern.
    • Parkanlage: Erneut äußerte der Bürgermeister seinen Wunsch, in diesem Bereich eine kleine Parkanlage einzuplanen. Dies würde auch mit dem Bebauungsplan im Einklang stehen..
    • Parkregelung Kirchstraße: Die Gemeinde plant, eine Drei-Stunden-Parkregelung zu beantragen.
    • Pflege der Fußwege: Ein CDU-Ratsmitglied regte an, den Bewuchs an zwei stark zugewachsenen Fußwegen zurückzuschneiden. Der Bürgermeister betonte, dass er die Zuständigkeit hierfür prüfen werde.
    • Parkverhalten: Es kam zu einer allgemeinen Diskussion über das Parkverhalten im Ort, insbesondere an unübersichtlicher bzw. gefährlichen Stellen.
    • Burgweg: Das Ordnungsamt kontrolliert den Bereich regelmäßig. Die Anzahl verhängter Ordnungswidrigkeiten sei allerdings im niedrigen Bereich. Durch die vorgenommenen Markierungsarbeiten kann hier gezielter und rechtssicherer gearbeitet werden.
    • Bürgerfrühstück: Alessa erinnerte daran, dass der Aufbau zu organisieren sei. Es meldeten sich einige Ratsmitglieder dazu bereit, anzupacken.
  • Die Derwischer Jugendlounge – Treffpunkt für Jugendliche in Dernbach

    Die Derwischer Jugendlounge – Treffpunkt für Jugendliche in Dernbach

    Die Derwischer Jugendlounge – der Jugendraum in Dernbach – bekommt neuen Schwung! Gemeinsam mit Alessa, Thomas Burchards (CDU) und Jugendpate Mario Geldner wurde in kurzer Zeit neues Werbematerial erstellt, um die Lounge wieder stärker in den Mittelpunkt des Dorflebens zu rücken. Mit frischen Flyern, buntem Design und gezielter Öffentlichkeitsarbeit soll die Lounge neu aufleben – zu einem Ort der Begegnung, der Freizeitgestaltung und der Gemeinschaft für Jugendliche aus Dernbach.

    Die Derwischer Jugendlounge ist der perfekte Ort für alle zwischen 12 und 18 Jahren, die einen Platz zum Abhängen, Leute treffen, Musik hören oder einfach zum Spaßhaben suchen. Ob du schon lange in Dernbach wohnst oder erst kürzlich hergezogen bist – hier bist du willkommen. Die Lounge bietet zahlreiche Möglichkeiten, deine Freizeit zu gestalten: ein Billardtisch, eine Musikanlage, eine Großleinwand mit Beamer, Spielkonsolen und gemütliche Sitzecken zum Quatschen und Entspannen warten auf dich.

    Begleitet wird die Jugendlounge von Mario Geldner, unserem engagierten Jugendpaten. Er hat immer ein offenes Ohr, freut sich über neue Gesichter und unterstützt dich und andere dabei, eigene Ideen zu verwirklichen und kleine Projekte oder Aktionen umzusetzen. So wird die Lounge nicht nur zu einem Rückzugsort, sondern zu einem aktiven Bestandteil des Dorflebens.

    Geöffnet ist die Derwischer Jugendlounge dienstags und freitags jeweils von 18:00 bis 21:00 Uhr im Gebäude am Burgweg 3, direkt an der Burgsportanlage. Bei Fragen oder Interesse kannst du dich direkt an Mario Geldner (Tel. 0171/7767419) wenden.

    Also: Komm vorbei! In der Derwischer Jugendlounge ist immer was los, und der Spaß ist garantiert!

    Auch in Zukunft wird sich Gemeinsam für Dernbach zusammen mit Thomas Burchards und Mario Geldner aktiv dafür einsetzen, die Jugendlounge zu stärken und als festen Bestandteil des dörflichen Lebens zu erhalten. Neue Ideen, Beteiligung der Jugendlichen und eine offene, lebendige Gemeinschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Denn eine starke Jugend ist die beste Investition in eine starke Dorfgemeinschaft.

  • Neues aus dem Gemeinderat: 4. Sitzung

    Neues aus dem Gemeinderat: 4. Sitzung

    Wir setzen unserer Reihe fort:

    Am Mittwoch, den 4. Dezember 2024, fand ab 19 Uhr eine öffentliche Gemeinderatssitzung in Dernbach statt. Die Fraktion Gemeinsam für Dernbach informiert über die wichtigsten Themen und Diskussionen.

    Grundsteuer-Hebesätze

    Der Bürgermeister führte aus, dass aufgrund rechtlicher Vorgaben die Hebesätze der Grundsteuer noch in diesem Jahr beschlossen werden müssen. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sieht vor, die Sätze unverändert zu belassen. Eine Überprüfung und eventuelle Anpassung könnte im ersten Halbjahr 2025 erfolgen.

    Diskussion: Anpassung aufgrund der Grundsteuerreform nötig oder nicht?

    • Roswitha verwies auf Berechnungen des Finanzministeriums Rheinland-Pfalz, die ein gleichbleibendes Steueraufkommen sicherstellen sollen. Diese sind allerdings im Beschlussvorschlag nicht berücksichtigt
    • Der Bürgermeister argumentierte, dass der Gemeinde- und Städtebund empfiehlt, die aktuellen Hebesätze beizubehalten und erst bei Bedarf zu erhöhen.
    • Manuel betonte, dass auch Gemeinsam für Dernbach keine Steuererhöhung möchte. Bereits jetzt sei jedoch absehbar, dass die Reform zu Mindereinnahmen führen wird. Für Dernbach ist bereits vom Finanzministerium berechnet, welche Hebesätze nötig sind, um dies auszugleichen. Ein späterer Beschluss über höhere Hebesätze sei unnötig, da die Zahlen bereits jetzt vorliegen. Manuel merkte kritisch an, dass offenbar auf der Ortsbürgermeisterkonferenz entschieden wurde, die Anpassung zu verschieben.

    Gegenargumente der CDU-Fraktion: Ein Mitglied hielt eine schnelle Entscheidung für verfrüht, da ausstehende Gerichtsbescheide noch Einfluss auf die Berechnungen haben könnten. Ein Anderer betonte, dass zwei Änderungen kurz hintereinander die Bürgerinnen und Bürger verwirren könnten.

    Abstimmung

    Der Gemeinderat stimmte bei zwei Enthaltungen für die Beibehaltung der Hebesätze.

    Nachträgliche Aktualisierung

    Wir fragten beim Gemeinde- und Städtebund nach: Die Berechnungsgrundlage wird sich in den kommenden Monaten nicht ändern. 98 % der Bemessungsbescheide sind rechtskräftig, sodass eine Anpassung im ersten Halbjahr 2025 absehbar ist. Somit wird der Rat voraussichtlich bis Juli 2025 die Hebesätze erhöhen müssen, um einen drohenden Einnahmeausfall zu vermeiden.

    Planung eines Friedgartens

    Der Bürgermeister stellte die Planung für einen neuen Friedgarten vor. Der Entwurf wurde durch einen Planer erstellt, der die Fragen der Gemeinderatsmitglieder in der Sitzung beantwortete. Vorgesehen ist ein pflegeleichtes Areal, auf dem Urnengräber um Bäume herum angeordnet sind. Die Umsetzung soll zu einem erheblichen Teil durch den Bauhof (in Eigenleistung) erfolgen; Wege sollen nur gemäht und (laut Planskizze) mit einzelnen Steinplatten versehen werden.

    Diskussion: Barrierefreiheit, Ausgestaltung und Transparenz

    • Stefan G. und Alessa wiesen darauf hin, dass die fehlende Barrierefreiheit problematisch sei, insbesondere für Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen.
    • Einige CDU-Mitglieder befürworteten ebenfalls das Anlegen fester Wege; andere Mitglieder verteidigten das Konzept: Es erinnere an einen Friedwald; zudem sei eine Grabwahlfreiheit gegeben.
    • Mehrere Ratsmitglieder äußerten Bedenken hinsichtlich der Baumauswahl.
    • Manuel hob hervor, dass Gemeinsam für Dernbach das Konzept grundsätzlich begrüßt, da die Nachfrage nach pflegefreien Urnengräbern gestiegen ist.  Er bedankt sich ausdrücklich beim Planer, der seine Arbeiten ehrenamtlich ausführt. Gleichzeitig kritisierte er, dass bereits Bäume gepflanzt wurden, bevor der Gemeinderat über das Projekt entschieden hat. Manuel weist ebenfalls auf mehrere noch zu klärende Punkte hin, unter anderem die genauen Gesamtkosten – so sind etwa die Wasserstelle, die Stehlen oder das Anbringen von Mutterboden ebenso noch unberücksichtigt wie die laufenden Pflegekosten.

    Der Bürgermeister erklärte, dies sei nicht als Vorwegnahme des Ratsbeschlusses gemeint gewesen. Ein Baum und eine Stehle seien vom Planer gestiftet worden. Manuel erinnerte daran, dass Sachzuwendungen ähnlich wie Spenden ordnungsgemäß angemeldet werden müssen, falls der Betrag von 100 Euro pro Jahr überstiegen ist.

    Vorläufige Entscheidung

    Der Gemeinderat stimmte bei einer Enthaltung dafür, die weiteren Details des Projekts im Bauausschuss zu klären.

    Verschiedenes

    Seniorenzentrum

    Der Beiname „St. Josef & St. Agnes“ des Seniorenzentrums wird zugunsten der Ortsangabe „Dernbach“ gestrichen.

    Verkehrssituation am Burgweg

    Eine Anwohnerversammlung zur Verkehrssituation am Burgweg findet am 16. Januar 2025 statt.

    Kanalsanierung

    Auf Nachfrage von Stefan G. informierte der Bürgermeister, dass die Kanalsanierung nahe der Hauptstraße bereits begonnen hat. Die Rechnung liegt noch nicht vor.

    Baustellen Glasfaser

    Der CDU-Fraktionsvorsitzende kritisierte die Verkehrsüberlastung auf der Kirchstraße wegen der Glasfaserbaustelle, insbesondere morgens. Ursprünglich sollten die Baustellen im Herbst abgeschlossen sein. Der Bürgermeister erklärte, dass er dies mehrfach bei der Verbandsgemeinde angemahnt habe. Alessa schlug vor, die Mängel schriftlich zu kommunizieren, auch um es zu dokumentieren. Der Bürgermeister sagte zu, hier nochmals auf eine Lösung hinzuwirken.

    Videofunktion an der Rathausklingel

    Manuel wies darauf hin, dass die Videofunktion der Türklingel am Rathaus datenschutzrechtlich problematisch sei. Er rief dazu auf, dies mit dem Datenschutzbeauftragten der Verbandsgemeinde abzustimmen. Der Bürgermeister versprach, sich darum zu kümmern.

    Burgweg-Sanierung

    Ein Beigeordneter erinnerte daran, dass das Burgweg-Stück zwischen Bahngleisen und Hoffmannsgraben saniert werden muss. Der Bürgermeister betonte, dies sei eine Verpflichtung der Gemeinde und bedürfe keiner Ratsentscheidung.

    Korrektur der Niederschrift

    Manuel bat am Anfang der Sitzung um Korrektur der Niederschrift – tatsächlich gab es bei der Abstimmung zum Gemeindezentrum vier Enthaltungen und eine Gegenstimme.

    Gemütlicher Ausklang

    Nach der Sitzung kamen die Ratsmitglieder zu einem gemeinsamen Imbiss zusammen. Die Fraktion Gemeinsam für Dernbach bedankt sich beim Ortsbürgermeister für die Einladung und die Verköstigung.